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Social elearning: über das Lernen in Gruppen entlang von Social Collaboration Plattformen

Donnerstag, 06. Dezember 2018 - Kategorie: E-Learning Trends

Social eLearning als neue Art des Lernens hat bereits an vielen deutschen Universitäten Einzug gehalten. In der betrieblichen Praxis wird Social Collaboration, die digitale Zusammenarbeit von Mitarbeitergruppen, bereits sehr geschätzt. Es liegt nahe, das Lernen in die kooperative Arbeitspraxis zu integrieren und deren soziale Netzwerke als Plattformen zu nutzen. Ist dadurch eine Steigerung der Arbeitseffektivität zu erreichen?

Social elearning: über das Lernen in Gruppen entlang von Social Collaboration Plattformen

Social eLearning und Social Collaboration wurden in verschiedenen Studien untersucht. Dabei konnte ein intensives Zusammenspiel beider Komponenten nachgewiesen werden. Zwar kann das eine ohne das andere funktionieren. Wenn jedoch das Zusammenspiel gelingt, sind die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit sehr überzeugend. Eine höhere Produktivität und Qualität der gemeinsamen Arbeit sind die Folge.

Social eLearning: Lernen als kooperative Praxis1

Social eLearning ist in aller Munde. Im Gegensatz zu anderen Ländern hält diese neue Art des Lernens an deutschen Schulen und Universitäten erst sehr langsam Einzug. Dabei bringt es viele Vorteile mit sich, die anderen Ländern bereits bewusst sind. In Skandinavien, in den USA, aber auch in Frankreich, den Niederlanden und in anderen Ländern der westlichen Welt wird das eLearning bereits sehr effektiv eingesetzt. Sind die technischen Voraussetzungen geschaffen, nehmen die Schüler und Studenten die neuen Formen des Lernens sehr gern an. Das Social eLearning kann in nahezu allen Branchen genutzt werden. Dank der vielen Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, ist es möglich, die Inhalte so aufzubereiten, dass sie zu dem jeweiligen Thema oder zu einem Paket an Lerninhalten passen. Wenn Sie Ihre Art zu unterrichten erweitern und an die neuen Möglichkeiten anpassen möchten, werden Sie nicht lange auf den Erfolg warten müssen.

Hinter dem Begriff Social eLearning verbirgt sich eine neue Lehrmethode, die es Schülern und Studenten ermöglicht, auf der Basis einer digitalen Plattform miteinander zu lernen. Dabei werden die Lerninhalte nicht mehr klassisch aus Büchern und Zeitschriften vermittelt. Sie liegen in digitaler Form vor. Vor allen an Universitäten hat dieses Vorgehen viele Vorteile. Bücher können innerhalb der gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf das Urheberrecht und den Datenschutz kopiert und für alle Studenten eines Kurses bereitgestellt werden. Der Abruf erfolgt über eine Plattform, die von der Universität zur Verfügung gestellt wird. Die Inhalte sind an die Kurse angepasst und entsprechend geordnet. Nur die Studierenden, die an dem Kurs teilnehmen, haben Zugang.

Social eLearning geht noch einen Schritt weiter. Es bedeutet, dass die Studierenden gemeinsam lernen. Dabei kann es sich auf die Vorbereitung eines Referats oder einer Klausur handeln. Aber auch gemeinsame mündliche Prüfungen können gezielt vorbereitet werden. Dabei müssen sich die Studierenden nicht an dem gleichen Standort befinden. Die Kommunikation ist online möglich. Auf diese Weise gelingt es, den Lernprozess zu vereinfachen und ganz neu zu gestalten.
Das eLearning hat bereits an vielen deutschen Universitäten Einzug gehalten. Die gemeinsame Arbeit wurde vereinfacht. Sie kann besser strukturiert werden. Arbeitsmittel sind mit einem Klick verfügbar. Es ist nicht mehr notwendig, alle Inhalte auf Papier zu drucken und an die Studierenden zu verteilen. Moderne mobile Geräte erlauben nicht nur den sofortigen Abruf der Dokumente. Es können auch Notizen gemacht und Inhalte markiert werden. Auf diese Weise verbindet sich das klassische Arbeiten an wissenschaftlichen Inhalten mit den modernen digitalen Methoden unserer Zeit. Trotz der Fortschritte zeigen Studien, dass im Bereich des Social eLearning noch viel mehr möglich ist. Vor allem der Nutzen sozialer Netzwerke wird häufig unterschätzt. Würden diese Netzwerke stärker in die eLearning Prozesse eingebunden, könnte ein noch höherer Lerneffekt erreicht werden1.

Social Collaboration - individuelle Zusammenarbeit in Gruppen

Der Begriff der Social Collaboration bezeichnet die digitale Zusammenarbeit mehrerer Personen in einer Gruppe. Dabei geht diese Zusammenarbeit jedoch ganz neue Wege. Über eine lange Zeit war es notwendig, sich für eine Zusammenarbeit persönlich zu treffen. Es mussten Termine abgesprochen und Unterlagen besorgt werden. Oftmals war der Zeitaufwand sehr hoch, denn es gab immer Mitarbeiter, die einen längeren Fahrtweg hatten oder ihre Termine nur schwer aufeinander abstimmen konnten. Da der Arbeitsprozess an die Unterlagen gebunden war, konnte Flexibilität nur in einem geringen Maße gewährt werden. Nur wenige Personen hatten Zugang zu den Unterlagen. Sie lagen in der Regel nur in den entsprechenden Meetings vor. Wer nicht teilnehmen konnte, musste sich die Ausarbeitungen mit einem erneuten Zeitaufwand besorgen.

Social Collaboration bedeutet in der Übersetzung etwa eine Zusammenarbeit auf sozialer Ebene. Dabei steht "sozial" für den gemeinschaftlichen Erfolg. Es können dank der neuen Medien Menschen für ein Projekt zusammenkommen, die vorher noch nie zusammen gearbeitet haben und räumlich voneinander getrennt sind. Eine Bearbeitung von Projekten und Aufgaben ist grenzübergreifend möglich. Selbst Sprachunterschiede stellen in der modernen digitalen Welt keine Barriere mehr dar.

Über eine Plattform, zu der alle Mitglieder des Projektes Zugang bekommen, werden alle erforderlichen Dokumente bereitgestellt. Es ist möglich, an einer Datei gleichzeitig zu arbeiten. Die Dokumente sind auf sicheren Servern gelagert. Zugriff bekommt nur, wer berechtigt ist. Wenn mehrere Personen ein Dokument in Echtzeit bearbeiten, bekommen die anderen Beteiligten die Inhalte sofort zu sehen und können sie weiter anpassen oder verändern. Der Zeitaufwand ist im Vergleich mit der klassischen Gemeinschaftsarbeit, die über Jahrzehnte als fortschrittlich galt, sehr viel geringer. Ideen können zu jeder Tages- und Nachtzeit eingebracht werden. Sogar die Zeitverschiebung spielt keine Rolle mehr.
Ist ein persönliches Abstimmen erforderlich, erfolgt dies im Rahmen von Konferenzen. Dazu verabreden sich die Mitglieder zu einem gemeinsam bestimmten Zeitraum und nutzen ein Videochat-Programm. Dies kommt einer klassischen Konferenz, bei der alle Teilnehmer miteinander am Tisch sitzen, sehr nahe.

In der Praxis wird deutlich, dass die digitale Zusammenarbeit in vielen Unternehmen sehr geschätzt wird und in einigen Bereichen bereits jetzt einen größeren Stellenwert einnimmt als der klassische Workflow. Dennoch gibt es Mitarbeiter, die sich eine bessere technische Ausstattung ihrer Arbeitsbereiche wünschen.2 Die betrifft vor allem die Leistung von Computern und Laptops, aber auch die Nutzung der digitalen Medien.

Die Einheit von Social eLearning und Social Collaboration

Lernprozesse und Arbeitsprozesse gehen in allen Bereichen Hand in Hand. Sie greifen quasi ineinander. Dies gilt im besonderen Maße auch für das Social eLearning und die Social Collaboration. Wenn das Lernen in die Arbeitsprozesse auf der Gruppenebene integriert stattfindet1, kann das Ergebnis am Ende umso besser und befriedigender sein. Während die Social Collaboration das Zusammenspiel benötigt, funktioniert das eLearning zwar auch allein. Die Ergebnisse sind im Zusammenspiel jedoch sehr viel effektiver und sollten deshalb grundsätzlich angestrebt werden.

Wenn Sie ein Projekt planen, ist es wichtig, dass Sie Social eLearning und Social Collaboration in die Planung einbeziehen. Sie nutzen die fortschrittlichen Methoden des Lernens und der Zusammenarbeit gleichermaßen. Social eLearning und Social Collaboration lassen sich auch in höherem Lebensalter einfach erlernen. Mitarbeiter aller Altersgruppen können somit von dem Social eLearning und und der Social Collaboration profitieren und die modernen Formen der Zusammenarbeit kennenlernen.


Quellen:
  1. Social elearning: über das Lernen in Gruppen entlang von Social Collaboration Plattformen
  2. Social Collaboration: Digitale Formen der Zusammenarbeit liegen erstmals vorn
  3. Deutsche Social Collaboration Studie 2018

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