Die besten Tipps, mit denen Ihre E-Learning-Projekte die Anforderungen von Teilnehmern und Unternehmen erfüllen

Donnerstag, 01. August 2019 - Kategorie: Tipps & Tricks

E-Learning-Kurse sind kein Selbstzweck. Sie sind zielgerichtet und müssen bestimmte Anforderungen erfüllen; die der Teilnehmer ebenso wie die der Unternehmen, die dafür bezahlen und Ressourcen bereitstellen. Doch wie gelingt es, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen? Hier erfahren Sie mehr darüber.

Die besten Tipps, mit denen Ihre E-Learning-Projekte die Anforderungen von Teilnehmern und Unternehmen erfüllen

Wie relevant sind eigentlich die Informationen, die Sie in Ihrem E-Learning-Projekt bereitstellen? Diese Frage steht bei der Bewertung, inwiefern die Kurse die Ansprüche von Unternehmen und Teilnehmern erfüllen, im Fokus. Mitunter sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht und haben Schwierigkeiten mit der Beurteilung der Relevanz. Die Lösung ist ein konkreter Plan1.

Die besten Tipps für relevante und nützliche E-Learnings

Inhalte, die den Teilnehmern nichts nützen, werden nicht behalten – und die Arbeit, die Sie in eine E-Learning-Lektion gesteckt haben, ist umsonst gewesen. Das ärgert die Teilnehmer und das Unternehmen, das in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert hat und so keinen Nutzen daraus zieht.

Passen Sie sich an!

Statische Lerninhalte sind schnell veraltet. Gerade in dynamischen Organisationen und Unternehmen, die etwa in kleinen Abständen immer wieder neue Produkte auf den Markt bringen oder deren Compliance-Regeln sich aufgrund veränderter Gesetzgebung häufig ändern, sind dynamische Inhalte unabdingbar, um E-Learning-Lektionen relevant zu halten. Nur wenn Sie Neuheiten und Änderungen einfach aktualisieren können und die Nutzer in den Kursen stets aktuelle Informationen finden, akzeptieren sie die Kursinhalte und lassen sich wesentlich einfacher motivieren.

Bringen Sie in Erfahrung, was die Teilnehmer brauchen

Wer ist Ihre Zielgruppe? Die Frage ist essenziell und sie geht weit über eine Zielgruppenanalyse2 hinaus. Die Lösung ist einfach, wirkungsvoll und doch findet sie im Zuge einer E-Learning-Kurserstellung viel zu selten statt: Suchen Sie als Learning-Designer das Gespräch mit dem Unternehmen und den Teilnehmern. Damit gehen Sie einen deutlichen Schritt über Ihre Rolle als Learning-Designer hinaus – doch das lohnt sich. Sie erfahren so nämlich nicht nur die Wünsche und Bedürfnisse aller Beteiligten, Sie erhalten auch ein Gespür für das Unternehmen – wie es tickt, welche Hierarchien existieren, wer entscheidet, welche Stimmung herrscht. Das ist für erfolgreich E-Learnings ein unschätzbarer Vorteil.

Werfen Sie einen Blick zurück

Oftmals hilft es, sich ein Problem aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Inhalte Ihrer Kurse tatsächlich den Nerv der Zielgruppe treffen, gehen Sie doch einfach einen Schritt zurück – zum Auslöser. Warum benötigen die avisierten Teilnehmer überhaupt eine Schulung? Fragen Sie Ihren Auftraggeber nach der Intention für seinen Auftrag. Mögliche Antworten können hier sein, dass Vertriebsmitarbeiter mit aktuelle Produktinformationen versorgt werden sollen. Oder dass Führungskräfte ihre Kommunikations-Skills auffrischen sollen. Hier ist es ebenfalls sinnvoll, nachzuhaken: Was läuft falsch, was soll verbessert werden? Wie ist der Ausgangszustand? Mit diesen Informationen im Hintergrund wird es Ihnen wesentlich besser gelingen, Kurse zu entwickeln, die den Teilnehmern in der Praxis wirklich etwas bringen.

Fakten sind keine Patentlösung

Bevor Sie Kurse erstellen, die rein auf das Lernen von Daten und Fakten basieren, sollten Sie hinter die Kulissen blicken: Geht es bei der Zielsetzung des Kurses womöglich eher um Softskills oder die Vermittlung der Unternehmenskultur? Das wirkt sich natürlich auf das gesamte Projekt aus – und wenn Sie bei der Konzeption, ganz am Anfang der Entwicklung, falsch abbiegen, kann der Kurs im schlimmsten Fall völlig am Ziel vorbei gehen.

Gehen Sie an die Quelle

Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen hilft Ihnen bei Ihren E-Learning-Kursen3. In welcher Abteilung treten Probleme auf, die durch einen E-Learning-Kurs behoben werden sollen? Und haben womöglich andere Abteilungen ebenfalls Einfluss darauf? Zwei Fragen, die bei Kursen, die bestehende Probleme beheben sollen, maßgeblich sind. Insbesondere Learnings, die etwa auf Kommunikations-Skills abzielen, lassen sich besser und erfolgreicher erstellen, wenn Sie zuvor mit den Menschen gesprochen haben, um die es geht. Warum braucht das Management einen solchen Kurs? Sind in der Vergangenheit Probleme in der Kommunikation mit Mitarbeitern, Partnern oder Kunden aufgetreten? Nur wenn Sie direkt an die Quelle gehen, werden Sie die Ursachen erfahren. Und nur wenn Sie diese kennen, können Sie dahingehend zielgerichtete Inhalte erstellen.

Wer ist der Beste seiner Klasse?

Performance Heros sind Mitarbeiter, die in ihrem Job die besten sind: die Verkäufer mit den höchsten Umsätzen, die Manager mit den leistungsstärksten Mitarbeitern. Sie sind Vorbilder für andere und legen die Standards fest. Informieren Sie sich, was diese Performance Heros tun und wie sie es tun. Was hilft ihnen dabei, Bestleistungen zu erbringen, wie bilden sie sich weiter, woher holen sie sich ihre Informationen? Machen Sie sich die Besten zum Vorbild und integrieren Sie deren Strategien in Ihre E-Learning-Projekte. Und haben Sie keine Scheu davor, sie in das Projekt einzubinden: Holen Sie sie ruhig als Berater ins Boot.

Never change a running system

Was gut funktioniert, braucht man nicht zwingend ändern. Überprüfen Sie daher, ob im Unternehmen oder in der Abteilung bereits ein E-Learning-Management existiert, bevor Sie sich an die Arbeit machen, eine neue Lösung bereitzustellen. Gab es in der Vergangenheit etwa gute Erfahrungen mit mobilen E-Learnings oder kamen Kurse mit umfangreichen Kommunikations- und Diskussionsfunktionen besonders gut an? Auch ob frühere Teilnehmer der Abteilung etwa besser abschnitten, wenn sie ein Serious Game absolvierten, kann eine hilfreiche Information sein.

Fazit: E-Learning müssen dem Publikum nützen

Der Köder schmeckt bekanntlich dem Fisch – und ebenso muss eine E-Learning-Lektion den Usern einen Vorteil bringen4. Damit das gelingt, gilt es, ihre Bedürfnisse herauszufinden und das ist mitunter nicht so einfach. Dahinter steckt ein mehrstufiger Prozess, der viele Gespräche, Evaluierungen und Analysen bedarf. Es ist daher ratsam, frühzeitig mit der Planung Ihres E-Learning-Projekts zu beginnen.


Quellen:
  1. 5 Tips To Ensure Your eLearning Meets Learner And Business Needs
  2. So gehen Sie bei einer E-Learning-Zielgruppenanalyse vor
  3. Why use a collaborative authoring tool?
  4. Sieben Tipps für mehr E-Learning-Akzeptanz im Unternehmen

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