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Rapid Learning: in kürzester Zeit zum Ziel

Donnerstag, 19. März 2020 - Kategorie: Tipps & Tricks

Zeit ist ja bekanntlich Geld - deshalb muss alles möglichst schnell gehen. Das gilt auch für die Lernindustrie, die sich am laufenden Band neue Lösungen für gezieltes, kosteneffizientes Lernen einfallen lässt. Da es sich beim Rapid Learning um eine Verschlankung sämtlicher Lernprozesse handelt, muss von vornherein ein klar definiertes Ziel bestehen. Im Gegensatz zu traditionellen Lernplänen dreht sich bei dieser beschleunigten Lernform alles um klar vorgegebene Strukturen.

Rapid Learning: in kürzester Zeit zum Ziel

Erinnern Sie sich noch an Vokabeltests in der Schule? Bei solchen Tests ist das Lernziel genau definiert, ebenso wie der zur Verfügung stehende Zeitraum. Wer sich erst am Vorabend zum Lernen an den Schreibtisch setzt, betreibt eine Art Rapid Learning. Dabei fällt die Leistung nicht immer positiv aus. Genau das soll sich durch entsprechende Rapid-Learning-Programme ändern. Ziel des Rapid Learning ist es, Lernenden nur die notwendige Information weiterzugeben, die sie für eine bestimmte Aufgabe benötigen, und dabei trotzdem optimale Leistungen zu erzielen.1

Rapid E-Learning: schnelle Verfügbarkeit, schnelles Lernen

Vor allem Unternehmen müssen Kosten sparen, wo immer es geht. Das ist Teil einer vernünftigen Betriebsstrategie und trägt zum Erfolg eines Unternehmens bei. Dennoch müssen Mitarbeiter fortwährend in neuen Technologien und Konzepten geschult werden. Seit ungefähr 20 Jahren gibt es nun Rapid-Learning-Tools, die eine Möglichkeit zur schnellen Erstellung von E-Learning-Kursen darstellen. Dank verschiedener Programme können mittlerweile mit wenig Aufwand und in kürzester Zeit Lerneinheiten produziert werden, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Rapid Learning wirkt sich sowohl auf Lernende als auch auf Lehrende positiv aus: Der Zeitaufwand bleibt minimal, das Ziel wird aber dennoch erreicht.

Die Vorteile von Rapid Learning

Wenn es um Weiterbildungskurse und Schulungen innerhalb eines Betriebes geht, bietet Rapid Learning eine ausgezeichnete Lösung. Dabei können verschiedene Ansätze in ein einziges Kursprogramm integriert werden, wozu beispielsweise Videos und kurze Audio-Files gehören, die sowohl zum selbstständigen Lernen als auch in Kursen eingesetzt werden. Die Produktion kleiner Module nimmt wenig Zeit in Anspruch und setzt auf maximale Wissensvermittlung. Ein weiterer Vorteil zeigt sich darin, dass beim Erstellen von Rapid-Learning-Materialien häufig neue Ideen angesprochen werden. Diese Ideen wiederum können als Bausteine für herkömmliche E-Learning-Kurse dienen, die weit über die Grenzen eines bestimmten Themas hinausgehen und wichtige Zusammenhänge erklären. Da die Information beim Rapid Learning häppchenweise serviert wird, bleibt der Enthusiasmus zum Lernen erhalten.

Stolperfallen beim Rapid Learning

Rapid Learning ist kein Ersatz für herkömmliche Lernmethoden - ein wichtiger Punkt, den es unbedingt zu beachten gilt. Rapid Learning sollte in jenen Fällen eingesetzt werden, wenn in einem überaus kurzen Zeitraum neues Wissen vermittelt werden soll. Dabei handelt es sich beim Zielpublikum meistens um Menschen, die bereits über Hintergrundwissen in einem bestimmten Bereich verfügen. Rapid-Learning-Einheiten werden gezielt eingesetzt, um einen einzigen Sachverhalt zu erklären. In einem Betrieb, der sich mit IT-Solutions befasst, können das die neuesten Trends oder Informationen zu einer neuen App sein. In bestimmten Branchen führen Rapid-Learning-Techniken zu großem Erfolg, wenn es darum geht, Mitarbeitern neue Richtlinien näherzubringen. Vor allem in den Bereichen Kundenberatung, Marketing und Support wird oft auf Rapid Learning zurückgegriffen, um Seminare und Weiterbildungen durchzuführen.

Wie erstellt man einen Rapid-Learning-Kurs?

Wer einen Rapid-Learning-Kurs erstellen möchte, muss sich zuerst über den Inhalt im Klaren sein. Von vornherein muss feststehen, wie "rapid" der Kurs sein und welche Themen er behandeln soll. Achten Sie darauf, stets beim ausgewählten Thema zu bleiben und nichts Überflüssiges in den Kurs einzubauen. Das Erstellen einer Rapid-Learning-Einheit nimmt ungefähr 33 Stunden in Anspruch, bei herkömmlichen E-Learning-Kursen fallen 73 bis 220 Stunden pro Kursstunde an. Da sich auf diese Weise Zeit sparen lässt, werden oft Screencasts in Rapid-Learning-Kurse eingebaut. Hierbei handelt es sich um kurze Videos, die bestimmte Abläufe bei der Verwendung eines Programms am Bildschirm zeigen. Screencasts werden oft von einer erklärenden Audio-Aufzeichnung begleitet, die die Abläufe kommentiert. Mittlerweile gibt es eine Fülle von Softwareprogrammen, die vorzugsweise zur Entwicklung von Rapid-Learning-Einheiten genutzt werden. 

Da beim Rapid Learning zwischen Kursentwicklung und Training nur sehr wenig Zeit verstreicht, eignet sich diese Methode ausgezeichnet, um wichtige Informationen zu Trends und Neuheiten weiterzugeben. Außerdem können auf diese Weise häufig Weiterbildungskurse durchgeführt werden, die sich mit einem aktuellen Thema befassen, das für eine reibungslos funktionierende Unternehmensstrategie unerlässlich ist.

Rapid Learning als wichtiger Lern-Trend

Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf gemischte E-Learning-Formen, zu denen auch Blended Learning gehört.2 Bei dieser Strategie werden sowohl E-Learning-Einheiten als auch Präsenzveranstaltungen eingesetzt, um ein optimales Resultat zu erzielen. Dabei kann der E-Learning-Teil aus vielen verschiedenen Modulen bestehen, zu denen auch Rapid-Learning-Einheiten zählen können. In gewissem Sinne überschneiden sich Microlearning und Rapid Learning, wobei bei ersterer Strategie die geringe Größe einer jeden Lerneinheit im Fokus steht. Da auch das sogenannte Mobile Learning - das Lernen mittels Smartphone oder Tablet - auf dem Vormarsch ist, spielt auch hier Rapid Learning eine immer größere Rolle. Mittlerweile gibt es vor allem für mobile Endgeräte zahlreiche Plattformen und Tools, die es einfacher machen, einen E-Learning-Kurs in kürzester Zeit zu erstellen.

Minimaler Zeitaufwand bei maximalen Ergebnissen - das wünschen sich Lehrende ebenso wie Lernende. Gerade deshalb spielt Rapid Learning heutzutage eine immer größere Rolle. Hier stehen kurze Lerneinheiten im Mittelpunkt, die sich nur einem sehr begrenzten Thema widmen. Rapid-Learning-Einheiten gehören zum informellen Lernen und sind schnell und einfach zu produzieren. Deshalb wird bei einem solchen Lernansatz weniger Wert auf Form und Design gelegt, da es hier ausschließlich um den Inhalt geht. Vor allem Unternehmen bedienen sich dieser Strategie, da sich auf diese Weise Kosten sparen lassen, ohne dass die Weiterbildung der Mitarbeiter darunter zu leiden hätte.


Quellen:
  1. E-Learning FAQ
  2. Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

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