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Diese Lernformen erobern die Welt

Donnerstag, 26. März 2020 - Kategorie: E-Learning Trends

E-Learning-Konzepte marschieren entschlossenen Schrittes voran. Heute stehen Lernenden und Lehrenden zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, die mit althergebrachten Lernmethoden nicht mehr viel gemein haben. Sowohl in Unternehmen als auch an Hochschulen spielen E-Learning-Methoden eine wichtige Rolle, stehen sie doch für Innovation und Kreativität. Zu den bedeutendsten Triebfedern für diese neue Art des Lernens gehören die fortschreitende Digitalisierung und die allgegenwärtige Vernetzung.

Diese Lernformen erobern die Welt

Erste zaghafte Bemühungen in Richtung E-Learning gab es bereits in den 1980er-Jahren; in den 1990er-Jahren gewannen neue Lernkonzepte an Bedeutung. Doch erst heute, rund 30 Jahre später, ist es Spezialisten gelungen, E-Learning nahtlos in den Lernprozess zu integrieren. Das Blended Learning, das Präsenzlernen mit E-Learning verbindet, hat sich schon längst eingelebt und ist mittlerweile überall gang und gäbe. Derzeit gibt es im Bereich des E-Learning mehrere neue Trends, die in eine verheißungsvolle Zukunft blicken lassen.

Mobile Learning

Digital Natives rücken in der Arbeitswelt nach. Sie sind es gewohnt, Smartphone und Tablet zu benutzen und schöpfen die Möglichkeit des Internets selbst am Arbeitsplatz voll aus. Auch mit Apps kennt sich die junge Generation bestens aus und benutzt diese, um alles von Kochen bis Fremdsprachen zu erlernen. Für Digital Natives entsteht die Motivation zum Lernen erst durch die Vernetzung. Daran knüpft das Mobile Learning an, das durch sein "Immer und überall"-Konzept beeindruckt. Mobile Learning bedeutet, dass man im Freien, in der Bahn, im Urlaub oder auf der Parkbank lernen kann - wann immer es einem passt. Dank leistungsstarker mobiler Datennetze besteht die Möglichkeit des Zugriffs auf interaktive Plattformen.

Microlearning

Microlearning bezeichnet das Lernen in kleinen Einheiten. Diese Häppchen-Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn man Lernende nicht allzu stark belasten möchte. Da die kurzen Lerneinheiten das Gedächtnis nicht überstrapazieren und auf konkrete Lernziele ausgerichtet sind, gilt Microlearning nachweislich als effektiv und kann verschiedene Formen annehmen: Kurze Videos gehören ebenso dazu wie Infografiken, Quizze, kurze Podcasts, digitale Karteikarten oder interaktive Elemente. Eine App, die den Lernstoff portionsweise liefert, ist ebenfalls dem Microlearning zuzuordnen. Darüber hinaus gibt es Überschneidungen mit Mobile Learning, da sich Microlearning-Einheiten problemlos in den Alltag einbinden lassen. Mit einer App wird das Microlearning außerdem ortsunabhängig - eine weitere Überschneidung mit dem Mobile Learning. Beim Microlearning setzt in der Regel ein schneller Erfolg ein, da sich der Lernstoff schnell verinnerlichen lässt und es zu keiner Überbelastung wie bei herkömmlichen Lernmethoden kommt. Microlearning ermöglicht das einfache Zusammenstellen individueller Lernpläne und hat sich im Laufe der Jahre als überaus kostengünstig für Unternehmen erwiesen.

Informelles Lernen

Als informelles Lernen gilt jede Wissensaneignung außerhalb einer formalen Bildungsinstitution. Diese Lernform hat vor allem in den letzten Jahren enorm an Bedeutung zugenommen und verdrängt immer mehr konventionelle Lernformen. Im beruflichen Zusammenhang wird informelles Lernen auch als "Learning on the Job" bezeichnet. Bei dieser Art der Wissensvermittlung geht es nicht um ein Diplom oder ein Zertifikat, denn ausgelernt hat man ja bekanntlich nie. Informelles Lernen geschieht oft im familiären Rahmen oder in Eigeninitiative. Deshalb eignen sich digitale Medien dafür besonders gut, denn Sie können sich in der Freizeit zahlreiche Tutorials ansehen oder eine Lern-App herunterladen. Am Arbeitsplatz wird informelles Lernen hochgeschätzt, da es zum Austausch mit Kollegen animiert, und die Übernahme von mehr Verantwortung ermöglicht.

Gamification

Der Spieltrieb liegt in des Menschen DNA - statt ihn im Erwachsenenalter einzudämmen, sollte man ihn benutzen, um die Weichen für eine neue Art des Lernens zu stellen. Hier bezeichnet Gamification die Lernform, bei der das spielerische Element im Vordergrund steht. Dabei kann es sich um Apps mit Quizzen oder um ausgeklügelte Computerspiele handeln. Game-based Learning wird bereits von vielen Unternehmen eingesetzt, um die Motivation bei Weiterbildungskursen zu erhöhen.1 Dabei können sogar einfachste Gamification-Elemente wie Leaderboards oder Badges zu einer Steigerung der Lernquote führen. Vor allem bei eher trockenen Lerninhalten wird dank Gamification die Neugier der Lernenden geweckt.

Künstliche Intelligenz

Statt menschlicher Lehrer und Tutoren soll es in Zukunft Roboter geben: Die künstliche Intelligenz übernimmt auch heute schon viele Aufgaben, die einst Menschendomäne waren. Doch bei diesem Trend heißt es noch abwarten, denn im Augenblick ist man von komplett einsatzfähigen Artificial-Intelligence-Robotern noch weit entfernt. Dennoch gibt es Bereiche, in denen künstliche Intelligenz im Einsatz ist - so wie bei der Entwicklung personalisierter Lernpläne durch semi-intelligente Software.

Immersives Lernen: Virtual Reality und Augmented Reality

Beim immersiven Lernen tauchen Lernende in eine neue Welt ein. Trotz des experimentellen Status dieses Konzepts kommen sowohl Virtual Reality als auch Augmented Reality in vielen Unternehmen zum Einsatz.2 Während Virtual Reality ein völliges Eintauchen in eine neue Welt bedeutet, werden bei der Augmented Reality lediglich virtuelle Elemente in Alltagssituationen eingefügt. Immersives Lernen ist deshalb so wertvoll, da man sich anhand solcher Technologien das nötige Know-how aneignen kann. Virtual Reality erlaubt es Lernenden, mit der virtuellen Umgebung zu interagieren. Diese Form des E-Learning ist vor allem dann sinnvoll, wenn reale Trainingseinheiten mit sehr großem Aufwand verbunden sind. Das gilt beispielsweise für Medizinstudenten oder angehende Ingenieure und Techniker.3 Aber auch im Bereich des Sicherheitstrainings stellt Virtual Reality eine ausgezeichnete Lernmöglichkeit dar.

Seit den Anfängen des E-Learning haben sich zahlreiche Lernformen entwickelt. Während einige dieser Lernformen vor allem von Unternehmen zur Weiterbildung ihrer Mitarbeiter eingesetzt werden, finden andere wiederum an Hochschulen Verwendung. Zu den wichtigsten E-Learning-Trends gehören Microlearning und Mobile Learning, wobei auch informelles Lernen eine immer größere Rolle spielt. Während das immersive Lernen, das aus Lernformen mit der Unterstützung von Virtual Reality besteht, bereits gute Leistungen erbringt, steckt die Künstliche Intelligenz noch weitgehend in den Kinderschuhen. E-Learning-Trends haben einen direkten Einfluss auf den Lernprozess und lassen sich den individuellen Bedürfnissen der Lernenden anpassen.


Quellen:
  1. Welche innovativen Methoden gibt es im E-Learning?
  2. Die 5 wichtigsten E-Learning-Trends
  3. Virtual Reality im E-Learning

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