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Wie lässt sich die Nutzerbeteiligung beim E-Learning steigern?

Donnerstag, 21. Mai 2020 - Kategorie: Tipps & Tricks

In vielen Unternehmen ist E-Learning zum festen Bestandteil der Weiterbildung geworden. Moderne E-Learning-Systeme ermöglichen den Nutzern eine individuelle Lernerfahrung. Doch nicht alle Mitarbeiter sind von der Idee, an einer derartigen Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, begeistert. Oft besteht ein Misstrauen gegen diese moderne Form des Lernens. E-Learning ist nur dann vorteilhaft, wenn es gelingt, eine Benutzerinteraktion zu erreichen. Welche Möglichkeiten gibt es, die Nutzerbeteiligung zu steigern?

Wie lässt sich die Nutzerbeteiligung beim E-Learning steigern?

Obwohl die E-Learning-Branche boomt, sind auf dem weiteren Weg Herausforderungen zu bewältigen. Die größte Herausforderung besteht darin, die Nutzer zu motivieren, sodass eine Interaktion entsteht. Letztlich geht es darum, die Akzeptanz der modernen Lernmethoden zu steigern. Um das zu erreichen, sollte die Rolle des Lernenden neu definiert werden. Das E-Learning entfaltet seine Vorteile umso stärker, je mehr der Nutzer selbst aktiv wird. Im Folgenden wird näher beleuchtet, wie man diese aktive Nutzerbeteiligung erreichen und maximieren kann.

So steigern Sie die Nutzerbeteiligung beim E-Learning

E-Learning bietet eine Möglichkeit, die Weiterbildung im Unternehmen zu optimieren. Doch nicht immer sind die Mitarbeiter von der Idee, wieder die "Schulbank" zu drücken, angetan. Die Lernmotivation ist jedoch der wesentliche Faktor, der die Nutzerbeteiligung an den E-Learning-Programmen beeinflusst. Für Unternehmen bedeutet das: Ohne eine Steigerung der Motivation laufen die innovativen Lernprogramme ins Leere. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Motivation und infolgedessen die Nutzerbeteiligung zu steigern:

  • Betonen der aktiven Rolle des Lernenden,
  • Schaffen einer optimalen Nutzererfahrung,
  • Vermitteln relevanter Informationen,
  • Kürzen von Inhalten,
  • Beachten der Umsetzbarkeit von Inhalten,
  • Anpassen von Lerninhalten an den Wochenrhythmus,
  • Datenverfolgung als Chance,
  • Überprüfen der Bereitstellung von Lerninhalten,
  • Bereitstellen visuell ansprechender Inhalte,
  • Geben von Feedback.

Betonen der aktiven Rolle des Lernenden

Zwei der größten Vorteile des E-Learnings sind die Möglichkeit der Beteiligung und die Änderung der Perspektive. Der Lernende soll die Lerninhalte nicht passiv konsumieren, sondern ist im Gegenteil aufgefordert, eine aktive Rolle einzunehmen. Das ist für viele Mitarbeiter nicht einfach, denn es widerspricht den lebenslang in Schule, Ausbildung und Studium gemachten Erfahrungen. Damit Ihre Mitarbeiter diese aktive Rolle einnehmen können, sollten Sie ihnen Entscheidungsfreiheiten einräumen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine produktive Lernmotivation entwickelt.1

Schaffen einer optimalen Nutzererfahrung

Es ist wichtig, den Mitarbeitern den Einstieg ins E-Learning zu erleichtern. Das bedeutet konkret, dass es problemlos möglich sein sollte, die benötigten Lerninhalte zu finden. Dafür ist eine reaktionsschnelle, agile Benutzererfahrung nötig. E-Learning ist jedoch nicht mit Infotainment gleichzusetzen, bei dem die Nutzer nur lässig durch die Inhalte surfen und wieder eine passive Rolle annehmen. Die Notwendigkeit der Beteiligung erhöht den Aktivierungsgrad beim Nutzer.

Vermitteln relevanter Informationen

Das Konzept der digitalen Relevanz gilt auch für die Bereitstellung der Lerninhalte. Dabei hängt der Lernerfolg stark davon ab, ob die Nutzer die Informationen als für ihre Tätigkeit notwendig und förderlich betrachten. Nichts ist demotivierender als das Gefühl, etwas lernen zu müssen, was man nicht braucht. Das gilt für Schüler ebenso wie für Mitarbeiter, die froh sind, das System Schule längst hinter sich gelassen zu haben.

Kürzen von Inhalten

Die Aufmerksamkeitsspanne wird erhöht, wenn E-Learning-Programme nicht mit einem Überangebot irrelevanter Informationen überfrachtet werden. Dieser Punkt hängt direkt mit dem vorherigen zusammen. Eine Möglichkeit besteht darin, den gesamten Lernstoff in einzelne Pakete zu splitten und zunächst die relevanteren Inhalte anzubieten. Darauf aufbauend können die Lernenden selbst wählen, welche weiteren Module für sie persönlich relevant sind. Die Chance, aktiv zu entscheiden, mit welchen Inhalten man sich befasst, steigert die Nutzerbeteiligung erheblich.

Beachten der Umsetzbarkeit von Inhalten

Praktische Anwendungsbeispiele vermitteln die Einsicht in die Notwendigkeit des Erlernens neuer Fähigkeiten. Der Nutzer macht die Erfahrung, dass die Lerninhalte direkt im Berufsalltag benötigt und angewendet werden können und wird dementsprechend motiviert mitarbeiten.

Anpassen von Lerninhalten an den Wochenrhythmus

Es ist sinnvoll, die Lerninhalte an den Wochenrhythmus des Unternehmens anzupassen. Während montags eher motivationsfördernde Inhalte angeboten werden sollten, ist der Freitag ein guter Tag, um Themen zu bearbeiten, die eine Rückschau ermöglichen. Auf diese Weise adaptiert das E-Learning die Stimmung innerhalb des Teams und animiert eher zu einer aktiven Beteiligung.

Datenverfolgung als Chance

Idealerweise sollte E-Learning selbstbestimmt ablaufen und den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich selbst Inhalte auszusuchen. Durch die Zuordnung von Nutzern zu den Lernangeboten lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, was die Mitarbeiter bewegt. Es entsteht ein "digitaler Fußabdruck", der es ermöglicht, dem Mitarbeiter im Sinne einer Empfehlungsliste individuelle Lernvorschläge zu unterbreiten. Dies wiederum steigert die Empfänglichkeit für neue Inhalte und somit die Nutzerbeteiligung.

Überprüfen der Bereitstellung von Lerninhalten

Bei der Bereitstellung der Lerninhalte ist es wichtig, die modernen Realitäten zu berücksichtigen. Die Hürde des Zugriffs sollte so niedrig wie möglich sein. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern die Option, jederzeit mobil auf alle Inhalte der E-Learning-Programme zuzugreifen. Der möglichst einfache Zugriff erhöht die Chance, dass sich die Nutzer öfter und intensiver mit den Lerninhalten auseinandersetzen. Eine innovative Mitarbeiter-App ist ein Instrument, das die Umsetzung dieses Punkts erleichtert und über das E-Learning hinaus Chancen zur Interaktion bietet.

Bereitstellen visuell ansprechender Inhalte

E-Learning sollte informativ sein, aber auch Spaß machen. Visuell ansprechende Inhalte werden wesentlich engagierter aufgenommen. Bestehen Lerninhalte aus Endlos-Texten, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich die Nutzer aktiv beteiligen. Hochwertige Animationen steigern den Spaß am Lernen und somit den Lernerfolg. Werden zusätzlich Möglichkeiten zur direkten Interaktion integriert, wird sich die Nutzerbeteiligung signifikant erhöhen. Rätsel, Aufgabenstellungen oder Drag-and-Drop-Interaktionen sind sehr gut geeignet, um den Lernenden ein aktives Erarbeiten des Lernstoffs zu ermöglichen und sie am "Abschalten" zu hindern.2

Geben von Feedback

Die Rückmeldung über den Lernfortschritt wirkt ebenfalls motivierend und unterstreicht zusätzlich die Relevanz der Lerninhalte. Darüber hinaus kann das Feedback für eine sanfte Fehlerkorrektur genutzt werden. Ihre Mitarbeiter werden sich motivierter an den E-Learning-Programmen beteiligen, wenn sie neben dem Feedback zusätzlich eine Anerkennung in Form von Zertifikaten und Leistungsnachweisen erhalten.3

Um eine hohe Nutzerbeteiligung zu erreichen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Lerninhalte relevant sind und in moderner Form präsentiert werden. Die Möglichkeiten der Interaktion und des Auswählens von Inhalten steigern das Gefühl, selbst die Kontrolle über den Lernprozess zu übernehmen. Motivierende Feedbacks führen dazu, dass die Lust am Lernen wächst und E-Learning zum selbstverständlichen Bestandteil der Unternehmenskultur wird.


Quellen:
  1. Kann ich meine Mitarbeiter zum Lernen motivieren?
  2. Lernmotivation durch E-Learning
  3. Motivation fördern im E-Learning

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