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Das wünschen sich Studenten von modernen Onlinekursen

Donnerstag, 18. Juni 2020 - Kategorie: E-Learning Trends

E-Learning wird immer beliebter - und das auch an Hochschulen. Inzwischen bieten zahlreiche Universitäten E-Learning-Kurse an, wobei es in Deutschland mit der Umstellung immer noch hakt. Universitäten in den Vereinigten Staaten, Australien und Großbritannien lassen immer mehr digitale Komponenten in ihre Lernprogramme einfließen, aber auch in Südostasien greift das digitale Lernen um sich. Doch was wünschen sich Studierende von einem E-Learning-Kurs, und wie lässt sich die digitale Vorgehensweise verbessern?

Das wünschen sich Studenten von modernen Onlinekursen

Auch in Deutschland haben rund 85 % aller Studierenden Erfahrung mit E-Learning1. Dazu gehören Downloads ebenso wie kurze Videos oder Audio-Clips. Viele Hochschulen setzen auf Blended Learning, eine Mischung aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Studierenden den Stoff im eigenen Tempo aufarbeiten können. Doch soviel die Digitalisierung auch zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt wird - sie bleibt genau das: ein unterstützender Faktor. Moderne Studenten unterscheiden sich stark von früheren Generationen, denn heutzutage ist Wissen problemlos abrufbar. Die Kehrseite der Medaille ist, dass es bei einer derart großen Informationsflut mitunter schwerfällt, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Mobile Learning - die Zukunft des E-Learnings

Mobile Endgeräte spielen im Alltag eine immer größere Rolle. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die meisten Studierenden E-Learning-Module wünschen, die auch über ein Smartphone oder Tablet abgerufen werden können. Hochschulen haben schon längst sogenannte Learning-Management-Systeme eingeführt, über die sich Studierende für Kurse einschreiben können. Doch selbst wenn diese für mobile Plattformen optimiert sind, hat dies doch recht wenig mit eigentlichem E-Learning zu tun, denn Learning-Management-Systeme dienen in erster Linie der Kursadministration.

Weniger Theorie, mehr Praxis

Wissen um des Wissens willen - dieses Motto haben sich viele Hochschulen auf die Fahne geschrieben. Trockene Theorie und wenig praktische Kenntnisse sind das Ergebnis eines solchen Lernprozesses. Heute kommt man jedoch mit theoretischen Kenntnissen allein nicht sehr viel weiter. Darum wünschen sich Studierende von Anfang an mehr praktische Informationen. Je nach Studiengang kann es sich beispielsweise um Kenntnisse im Bereich der Wirtschaft handeln, die sich auch auf die Jobsuche nach dem Studium übertragen lassen. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt sind diese Kenntnisse besonders wichtig und sollten deshalb unbedingt Teil eines jeden E-Learning-Kurses sein. Je größer der Bezug zum Alltag ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Studierende das Wissen aneignen und auch nicht wieder vergessen. Dank der vielen verschiedenen E-Learning-Methoden, die Lehrenden heute zur Verfügung stehen, lassen sich spannende digitale Kurse zusammenstellen, die einen Mehrwert für alle Lernenden darstellen. Ob Microlearning, das Lernen in kleinen Häppchen, oder immersives Lernen mit Virtual Reality - Lehrende können aus zahlreichen Lehrmethoden wählen, um bei Studierenden auf Zuspruch zu stoßen und ihnen genau diejenigen Informationen zu liefern, die ihren E-Learning-Kurs vervollständigen.

Social Learning - digitales Lernen im Austausch

Einerseits ist E-Learning ein Tool, das sich für individuelles Lernen einsetzen lässt. Lernende können jederzeit und überall lernen, auch das Lerntempo lässt sich individuell anpassen. Das kommt Studierenden vor allem beim Blended Learning zugute, denn so ist jede Person optimal auf die Präsenzveranstaltung vorbereitet. Andererseits tun sich beim E-Learning auch neue Perspektiven im Bereich des Social Learnings auf. Als Social Learning bezeichnet man das Lernen, das in Gruppen stattfindet. Wer sich mit Kommilitonen zum Lernen trifft, betreibt demnach Social Learning. Das digitale Social Learning erfolgt jedoch online, und zwar über eine Plattform oder eine App. Dabei sind Studierende untereinander oder mit den Lehrenden in Kontakt, um sich gegenseitig zu unterstützen oder Fragen zu stellen. Immer mehr Studierende organisieren sich ganz von selbst in Facebook-, LinkedIn- oder Twitter-Gruppen. Wer Zugriff auf interne Server hat, kann problemlos eine spezielle Gruppe einrichten, die einzig und allein Studierenden vorbehalten ist.

Klare Rahmen und deutliche Ergebnisse

Studierende haben sich im Alltag daran gewöhnt, dass Websites wie Streaming-Services und Social Media einwandfrei funktionieren. Oft genügt ein einziger Mausklick, um den gewünschten Content aufzurufen. Genau das erwarten Lernende auch von ihren E-Learning-Kursen, denn in der digitalen Welt muss es schnell gehen. Darüber hinaus sind die Ziele hochgesteckt, denn die meisten Websites verfügen über ein einwandfreies UX-Design. Im Gegensatz zu herkömmlichem Design steht beim UX-Design die Nutzerfreundlichkeit im Fokus. Die Navigation erfolgt gleichermaßen intuitiv und bedarf keiner Bedienungsanleitung - genau das ist es, was sich Lernende von einem E-Learning-Kurs wünschen. Ein modernes, klares Layout ist besonders wichtig und sorgt dafür, dass sich jeder User problemlos zurechtfindet.

Studierende belegen einen Kurs, um sich konkrete Kenntnisse anzueignen. Der Inhalt muss sich gezielt mit einem Thema befassen und dieses von allen Seiten beleuchten. Ihr E-Learning-Kurs sollte herkömmliche Vorlesungen ergänzen und dabei logisch aufgebaut sein. Geben Sie Ihrem E-Learning-Kurs eine klare Struktur und unterteilen Sie ihn in mehrere Einheiten. Diese können sich entweder in chronologischer Reihenfolge aneinanderreihen oder gänzlich unabhängig voneinander sein. Kleine Einheiten sind besser als große, da sie dem Lernenden schneller ein Gefühl des Erfolgs vermitteln. Außerdem eignen sich kleine Einheiten ausgezeichnet fürs Microlearning, bei dem Information in kleinen Häppchen aufgenommen wird.

E-Learning-Kurse weisen die Zukunft in der Hochschulbildung. Vorbei sind die Zeiten, als ausschließlich aus Büchern gelernt wurde - heute stehen uns viel mehr Optionen zur Verfügung, die das Lernen bunter, interessanter und interaktiver gestalten. Studierende wünschen sich vor allem E-Learning-Kurse, die sich problemlos in den Rest des Lehrprogramms einbinden lassen und zusätzliche Informationen liefern2. Das Mobile Learning spielt dabei eine vorrangige Rolle, ebenso wie das Microlearning und das Social Learning. Beim E-Learning geht es den meisten Studierenden auch um den Austausch mit ihren Kommilitonen. Erfolgt dieser ebenfalls über digitale Kanäle, bietet der E-Learning-Kurs eine neue Dimension des digitalen Lernens, die besonders wichtig und wertvoll ist.


Quellen:
  1. Studenten greifen selten zum Buch
  2. WIE DU MIT ONLINE-KURSEN EINEN VORSPRUNG IM STUDIUM BEKOMMST

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