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Reibungsloses Training

Donnerstag, 25. Juni 2020 - Kategorie: Tipps & Tricks

Es ist jedes Jahr dasselbe: Wir fassen gute Neujahrsvorsätze, doch bereits nach ein paar Wochen sind sie wieder vergessen. Der Grund? Vielen von uns fehlt die Motivation, etwas konsequent durchzuziehen. Auch beim Lernen ist dies nicht anders. Deshalb ist es wichtig, beim Erstellen von E-Learning-Kursen ein System zu entwickeln, das reibungsloses Lernen anhand spannender Inhalte ermöglicht. Nur so bleibt der Lernende motiviert - eine Grundvoraussetzung für seinen E-Learning-Erfolg.

Reibungsloses Training

Motivation beim E-Learning: Was führt zum Erfolg?

Lernen will gelernt sein: Wer einmal schlechte Erfahrung mit dem Lernen gemacht hat oder sich noch an den Schulalltag erinnern kann, wird wohl kaum aus freien Stücken zu einem Buch greifen oder den neuesten E-Learning-Kurs abrufen. Lernen sollte auf jeden Fall Spaß machen - und genau hier setzt das elektronisch unterstützte Lernen an. Statt nur trockene Fakten zu wiederholen, können Lernende so lernen, wie es ihnen passt: mit einer App, anhand von Videos oder Audio-Clips oder in virtuellen Räumen. Außerdem besteht auch beim E-Learning die Möglichkeit zum Austausch mit Kommilitonen, Kollegen und Gleichgesinnten.

Abwechslung in den Lernalltag bringen

Für viele Lernende ist das Lernen längst zur Routine geworden. Dadurch werden sie willfährig und nehmen Informationen auf, ohne sich allzu viele Gedanken über das Erlernte zu machen. Genau dies soll E-Learning verhindern: Dank fortschrittlicher Technologien wird der Lernalltag aufgemischt, was zu erhöhter Lernmotivation führt. Plötzlich ist das Lernen wieder spannend und bietet mehr als nur Theorie. E-Learning erlaubt es Lernenden, individuell zu lernen - Inhalte, die bereits bekannt sind oder keinen direkten Bezug zum jeweiligen Thema haben, können übersprungen werden; ist etwas unklar, kann es wiederholt werden. Dabei sollte der Lernstoff hin und wieder eine Herausforderung darstellen, um Lernende "wachzurütteln" und sie dazu zu veranlassen, das Gelernte zu hinterfragen. In jedem Fall sollte Lernen Spaß machen - darf jedoch niemals bequem werden.

Die Dosis macht die Motivation

Wer stundenlang lernt, ohne jemals eine Anerkennung für seinen Lernfortschritt zu erhalten, verliert bald die Motivation. Das E-Learning bietet neue Konzepte, die dem individuellen Fortschritt Rechnung tragen und die intrinsische Motivation wecken1. Bei der intrinsischen Motivation geht es um den inneren Anreiz: Lernende möchten sich bestimmte Kenntnisse aneignen, um einen bestimmten Abschluss zu absolvieren oder weil sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren2. Diese Motivation ist stark, doch kann sie ebenso schnell wieder versiegen. Deshalb muss sie fortwährend am Leben erhalten werden, was am besten durch sorgfältig strukturierte Lerninhalte und kleine Belohnungen erreicht werden kann. Die Lerninhalte sollten logisch aufgebaut und nie zu schwierig sein. Allzu komplizierte Aufgaben führen zu einer erhöhten Abbruchquote, was wiederum für Frustrationen unter den Lernenden sorgt.

Flexibles Lernen

E-Learning zeichnet sich durch zeitliche und örtliche Flexibilität aus. Lernende können sich den Lerninhalten widmen, wo und wann immer sie wollen. Somit behalten sie stets die Kontrolle über den Lernprozess und können ihn nach eigenem Gutdünken steuern. Da sich das Lernen somit den eigenen Fähigkeiten und Vorlieben anpassen lässt, steigt auch die Motivation. Beim Lernen auf Augenhöhe geht es vielmehr um das Eindringen neuer Kenntnisse in den Alltag. Trockene Fakten erhalten durch Apps mit Gamification-Elementen wie Medaillen oder Ranglisten einen neuen Anstrich. Da es sich bei den Lernenden, die auf E-Learning zurückgreifen, hauptsächlich um Erwachsene handelt, die in ihrem Beruf gefestigt sind, darf die Wissensvermittlung keinesfalls von oben herab erfolgen. Hier sollte die Latte deutlich höher liegen, denn wer im Beruf erfolgreich ist, möchte sich auch beim Lernen behaupten. Flexibilität beim Lernen ist einer der wichtigsten Motivationsfaktoren, da sich dadurch ein gewisses Maß an Selbstbestimmung gewährleisten lässt. Die Lerninhalte sind zwar vorgeschrieben, ihre Reihenfolge, die Häufigkeit der Wiederholung sowie das Wie und Wann hingegen hängen ausschließlich von den Lernenden ab.

Neugierde als Motivationsfaktor

Wenn etwas uninteressant ist, lässt die Konzentration nach, und die Gedanken beginnen zu schweifen. Interessant wird der Lerninhalt, wenn er Neugierde weckt. Dabei unterscheidet man zwischen kognitiver und sensorischer Neugierde. Erstere stützt sich auf den Wunsch, mehr zu einem bestimmten Thema zu erfahren. Bisweilen wird die sensorische Neugierde durch das Kursmaterial geweckt, doch in den meisten Fällen besteht bereits im Vorfeld eine Neigung zu bestimmten Inhalten. Anders verhält es sich bei der sensorischen Neugierde, die vor allem durch die gestalterischen Möglichkeiten beim E-Learning angefacht wird. Virtual Reality oder auch Gamification, bei der das Lernen spielerisch erfolgt, sind ausgezeichnete Beispiele für Lernmethoden, die die sensorische Neugierde aufflackern lassen3.

Teamwork: gemeinsam stark sein

Die meisten Lernenden tauschen sich gern untereinander aus. Die Gründe dafür sind vielfältig, wobei der Wunsch, mit dem eigenen Wissen zu glänzen, in vielen Fällen eine wichtige Rolle spielt. Dieser Anreiz ist oft an den Wunsch, das Wissen weiterzugeben, gekoppelt. So entsteht auf natürliche Weise eine Sphäre, in der ohne einen festen Rahmen Informationen weitergeleitet und ausgetauscht werden. E-Learning bietet zahlreiche Gelegenheiten dazu: Foren, Chats, Webinare oder Videokonferenzen sind ausgezeichnete Möglichkeiten, sich mit anderen Lernenden auszutauschen und damit auch neue Facetten des Lernens zu erkunden. Beim sogenannten peer-based feedback teilen Lernende ihre Eindrücke anderen Lernenden mit und erfahren im Gegenzug, was diese von dem angebotenen E-Learning-Kurs halten.

Ein E-Learning-Kurs soll neue Möglichkeiten und Fragen aufwerfen, aber auch zeigen, dass bestehende Lernressourcen noch längst nicht ausgeschöpft sind. Beim elektronisch unterstützten Lernen geht es in erster Linie darum, die Neugierde der Kursteilnehmer zu wecken und die Lernmotivation zu erhöhen. Das geht am besten durch das Einbinden innovativer Lernformen, zu denen unter anderem Apps, Microlearning, Foren, Videos und Webinare gehören. Dabei sollten absichtlich kleine Stolpersteine in den Kurs eingebaut werden, um die Lernenden zum Nachdenken anzuregen. Verläuft alles allzu glatt und ebenmäßig, fehlt die Motivation zur Auseinandersetzung. Und genau sie ist es, die den Impuls zu neuen Ideen gibt.


Quellen:
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