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E-Learning im Wandel: Die Zukunft des Lernens basiert auf Technologie

Donnerstag, 08. Oktober 2020 - Kategorie: E-Learning Trends

Technologie bestimmt heute den Alltag. Die Kommunikation im privaten wie im geschäftlichen Bereich läuft immer mehr über elektronische Geräte ab. Die Menschen kaufen online ein, bestellen Essen über Apps, trainieren vor dem Tablet mit digitalen Kursen. So ist es kein Wunder, dass auch die Wissensvermittlung zunehmend mithilfe elektronischer Mittel erfolgt. Ein Überblick über vielversprechende Technologien im E-Learning.

E-Learning im Wandel: Die Zukunft des Lernens basiert auf Technologie

Welche technischen Innovationen setzen sich auf dem E-Learning-Markt durch und haben das Potenzial, die Wissensvermittlung und -aufnahme zu verändern? 

Lernen aus der Cloud

Cloudbasierte Lernplattformen bieten Vorteile für Unternehmen und Kursteilnehmer. Erstere profitieren von geringeren Kosten für Installationen und Hardware-Upgrades.1 Umfangreiche stationäre Datenspeicher/Server sind unnötig. Diese befinden sich an zentraler Stelle weit weg vom Unternehmensgebäude. So entfallen auch Kosten für die Wartung und Überwachung. Die in der Cloud gespeicherten Kurse inklusive aller Inhalte – Fotos, Videos, Games, Audiodateien und Co. – lassen sich von überall aus abrufen. Hier kommen die Vorteile für die Nutzer ins Spiel. Sie sind unterwegs und möchten eine kurze Lerneinheit abrufen? E-Learning-Kurse aus der Cloud öffnen Sie von überall auf der Welt aus. Das erhöht die Flexibilität massiv – und damit auch die Motivation, sich mit digitaler Weiterbildung zu beschäftigen.

Der digitale Coach

Künstliche Intelligenz (KI) wird sich auf Lernplattformen weiter durchsetzen.2 Experten prognostizieren für die kommenden Jahre eine Zunahme digitaler Lehrer, die mit geradezu weitsichtigen „Fähigkeiten“ auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen. Die Systeme erkennen aus dem Nutzerverhalten, welcher Lerntyp vor dem Bildschirm sitzt, und passen die Kurse daran an. Wer visuelle Inhalte besser behält, lernt mit Videos und Bildern. Auditive Typen hören sich einen Podcast an, spielerische Lerner nehmen an einem Serious Game teil.

Eine interessante Rolle bei der Analyse der Lernerfolge könnte dabei die Biometrie spielen.3 Das Kursangebot lässt sich anhand messbarer körperlicher Reaktionen wie Blutdruck, Puls, Schweißdrüsen-Stimulation und Augenbewegungen individuell anpassen. Die Technologie bietet Potenzial für die Entwicklung der Kurse. Während Umfragen stets eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich des Wahrheitsgehalts der Antworten bergen – Stichwort soziale Erwünschtheit –, lügt der Körper nicht. So lassen sich E-Learnings an den jeweiligen Nutzer anpassen, was letztendlich den Erfolg steigert.

Big Data: Think big, learn better

Big Data, also riesige Datenmengen, die automatisiert ausgewertet werden, bergen ein buchstäblich riesiges Potenzial für die Anpassung von digitalen Weiterbildungen an die Zielgruppe.4 Kursteilnehmer generieren im Zuge der Nutzung zahlreiche Informationen, die sich für die Analyse und Kursoptimierung nutzen lassen. So bergen sie das Potenzial, die Nutzervorlieben sehr eindeutig zu identifizieren: Wie lange verweilen Nutzer in einer Einheit, auf welchem Weg gelangen sie zur Lösung, welche Elemente machen Spaß, welche weniger? In Verbindung mit KI-Systemen eröffnen sich weitere Möglichkeiten. So kann ein Programm Wiederholungen von Lerneinheiten einbauen, andere auslassen und letztendlich einen exakt auf den Nutzer zugeschnittenen Kurs generieren.5

Augmented Reality: Lernsimulationen und virtuelle Welten

Augmented Reality macht Lerninhalte lebendig. Die Teilnehmer werden virtuell in neue Welten versetzt, besuchen vergangenen Epochen, gewinnen direkte Einblicke in technische Zusammenhänge oder medizinische Hintergründe.6 Selbst hoch komplexe Zusammenhänge lassen sich anschaulich darstellen, was den Lerneffekt signifikant verbessert. Solche Lernsimulationen sind nicht nur am stationären Rechner möglich. In Verbindung mit Lern-Apps auf mobilen Geräten eröffnen sie spannende Möglichkeiten, die Welt neu zu erfahren. So führen etwa QR-Codes zu Lerninhalten, was einen effektiven Lerneffekt „on the Job“ zur Folge haben kann.7

Individuelle Lernumgebungen: Customizing im E-Learning

Cloud-Lösungen, Big Data und biometrische Technologien führen vereint zu einem individuellen Learning, das darüber hinaus extrem flexibel ist. Die Teilnehmer können über ihre Lernumgebung in hohem Maße selbst bestimmen. Die dafür erforderlichen Datenmengen liegen in der Cloud, wo sie sich nach Wunsch abrufen lassen. Wer nur einige Minuten Zeit hat, die er produktiv nutzen möchte, startet eine Microlearning-Einheit auf dem Smartphone. Ein anderer will das Wochenende für eine ausführliche Weiterbildung nutzen: Ein längerer Kurs, stationär am Rechner und in der Ruhe des Arbeitszimmers abgerufen, ist für diesen Usertyp das Richtige. Und nicht nur bei der Wahl der Kursart, auch bei der Lernweise ist Selbstbestimmung das Stichwort der Zukunft: KI-Systeme ermöglichen es, dass Teilnehmer die Bausteine nach ihren Vorlieben zusammenstellen.8

Sichere Lernumgebungen: Anforderungen an die IT-Sicherheit

Die durch den Einsatz von Technologien erzeugten Daten erhöhen die Notwendigkeit, potenzielle Sicherheitsrisiken unter die Lupe zu nehmen. Gelangen Nutzerdaten in die falschen Hände, droht ein immenser Imageschaden für das Unternehmen. Und nicht nur das: Gehen Daten verloren, ob durch einen Hardware- oder einen Anwenderfehler, ist die Mühe von Wochen oder Monaten umsonst, etwa um einen Kurs exakt anzupassen oder die Inhalte auf dem aktuellen Stand zu halten.

Das Thema IT-Sicherheit spielt im E-Learning eine immer wichtigere Rolle.9 Das bedeutet in der Praxis, alle Mitarbeiter auf potenzielle Sicherheitsrisiken hinzuweisen und Vorgaben zur Nutzung der Systeme zu liefern. Das gilt selbstverständlich für alle Unternehmensbereiche, erhält im E-Learning jedoch vor dem Hintergrund mobiler Nutzung besondere Bedeutung – Stichwort BYOD – „bring your own device“: Mitarbeiter arbeiten an ihren privaten Endgeräten. Diese sind häufig nicht mit ausreichenden Sicherheitssystemen wie Firewalls und Antivirenprogrammen ausgerüstet und können folglich ausgespäht werden. Die gute Nachricht in dieser Hinsicht: Mit einer cloudbasierten Lernplattform lässt sich diese Herausforderung meistern. Entsprechende Sicherheitsdienste liefert die Cloud in der Regel mit.

Nicht zu vergessen sind die Datenschutzbestimmungen gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die insbesondere die Speicherung und Weitergabe von persönlichen Daten regelt.

Fazit: Durchdacht eingesetzte Technologie verschafft Wettbewerbsvorteile

Aktuelle und zukünftige technologische Innovationen verändern die Art und Weise, wie Menschen lernen, Wissen behalten und einsetzen. So wird der immer häufiger auftretende Wunsch nach Individualität und Flexibilität erfüllt – und der Lernerfolg lässt sich bei geschicktem Einsatz technischer Möglichkeiten signifikant steigern.


Quellen:
  1. The Future Of Learning Is Technology
  2. Der Digitale Coach kommt
  3. The Future Of Learning Is Technology
  4. 10 spannende Technologie-Trends im eLearning
  5. DIGITALES LERNEN - Big Data in der Bildung
  6. AUGMENTED REALITY IM E-LEARNING
  7. 10 spannende Technologie-Trends im eLearning
  8. 10 spannende Technologie-Trends im eLearning
  9. Die wichtigsten Trends, die digitales Lernen 2019 beeinflussen

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