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Warum man beim E-Learning nicht ohne ein Learning Management System auskommt

Donnerstag, 29. Oktober 2020 - Kategorie: Tipps & Tricks

Ein Learning Management System (kurz LMS) dient der Bereitstellung von Inhalten beim E-Learning. Es ermöglicht zudem die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden. Dabei handelt es sich bei einem LMS um eine Lernplattform, die parallel zu Webinhalten genutzt wird. LMS entlasten den gewöhnlichen Lehrbetrieb und erlauben es, die Vermittlung von Wissen für Lehrende ebenso wie für Lernende zu vereinfachen.

Warum man beim E-Learning nicht ohne ein Learning Management System auskommt

Learning-Management-Systeme haben zahlreiche Vorteile. Dank ihres Einsatzes können Unternehmen Zeit und Geld sparen. Die Lerninhalte lassen sich den Anforderungen der Kursteilnehmer genau anpassen und vereinfachen somit den Lernprozess. Jeder Betrieb, der den Wissensstand seiner Mitarbeiter erhöhen möchte, sollte in ein leistungsstarkes LMS mit umfangreichen Möglichkeiten investieren. Die Online-Inhalte fördern die Aneignung neuer Kompetenzen und sorgen dafür, dass Mitarbeiter stets auf dem Laufenden bleiben. Neben den eigentlichen Kursinhalten umfassen Lernmanagement-Systeme verschiedene Funktionen, zu denen unter anderem die Benutzerverwaltung, die Kursverwaltung und die Darstellung der Inhalte in einem Browser gehören. Inhalte lassen sich ohne größeren Aufwand erstellen, wobei Funktionen wie Drag-and-Drop zum Einsatz kommen.

Kosten senken dank LMS

Wenn Betriebe Online-Schulungen durchführen, können sie viel Zeit und Geld sparen. Erst einmal ist die Implementierung eines LMS allerdings mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Doch das sollte Betriebe nicht abschrecken. Man kann davon ausgehen, dass sich diese bereits nach kurzer Zeit amortisieren. Lernmanagement-Systeme sind auf lange Sicht sogar kosteneffektiv und bieten dabei eine praktische Basis, um fortlaufend neue Lerninhalte hochzuladen. Diese erlauben es Mitarbeitern, ihre Produktivität zu steigern und sich neue Kenntnisse anzueignen. Wenn Sie ein Lernmanagement-System nutzen und E-Learning-Kurse anbieten, sparen Sie Geld, das Sie ansonsten für Konferenzräume, gedruckte Unterlagen und Reisekosten ausgeben müssten.2 Somit sind LMS ideal für kleinere und mittelständische Betriebe, die darauf bedacht sind, ihre Kosten möglichst niedrig zu halten.

Problemloser Zugang für Lernende

Aufgrund der Digitalisierung und Globalisierung der Wirtschaft beschäftigen viele Unternehmen Mitarbeiter in verschiedenen Ländern. Dass Weiterbildungskurse vor Ort in einer solchen Situation kaum möglich sind, liegt auf der Hand. Hier spielen Lernmanagement-Systeme ihre Vorteile voll aus, denn sie erlauben es Mitarbeitern, Lerninhalte von jedem Winkel der Erde aus abzurufen. Außerdem können Lerninhalte in mehreren Sprachen hochgeladen werden, was einen zusätzlichen Vorteil bietet.3 Mit dem richtigen Lernmanagement-System können sich Lernende auf jedem Endgerät Wissen aneignen und sind somit viel flexibler. Es gibt für den Konzern maßgeschneiderte ebenso wie individuelle LMS, die für Unternehmen einer bestimmten Größe konzipiert sind. Der Zugang über mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet ist dabei von besonderer Bedeutung. Für Unternehmen ist es zudem wichtig, die Erfolgsquote der Schulungen analysieren zu können. Dies lässt sich wiederum einfacher durchführen, wenn das LMS für jeden Mitarbeiter eines Unternehmens zugänglich ist.

Vereinfachte Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Betrieben

Oft benötigen auch externe Partner und Kunden Zugang zu bestimmten Lerninhalten. Anstatt von weither anreisen zu müssen, um an einer Präsenzveranstaltung teilzunehmen, können sie sich ganz einfach online über das LMS Zugang zu den relevanten Inhalten verschaffen. Außerdem können Guest Speaker hinzugezogen werden, um Kurse interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Wer hochwertige Weiterbildungskurse anbietet, steigt auch in den Augen der Konkurrenz an Ansehen und genießt als Arbeitgeber eine gute Reputation. Zudem fördert der Einsatz von LMS den Austausch zwischen dem Unternehmen und seinen Partnern, die wertvolles Feedback abgeben und selbst an Kursen teilnehmen können.

Kursinhalte anpassen

Kurse müssen fortlaufend an herrschende Umstände angepasst werden. Mit dem richtigen Lernmanagement-System können Unternehmen problemlos Änderungen vornehmen und neue Lerninhalte in bereits bestehende Kurse einfließen lassen. Optimierte Systeme sind für jede Betriebsgröße geeignet und erlauben es dem Unternehmen, seine Kurse effizient zu gestalten. Beim Lernen gibt es zudem verschiedene Ansätze, die auch verschiedene Inhalte erfordern:

Bei Top-down-Schulungen werden strikte Aufträge erteilt. Die Lerninhalte sind in der Regel wenig bis gar nicht flexibel. Dieser Ansatz greift bei Compliance- oder Serviceschulungen, kann aber auch beim Erlernen von Soft Skills zum Einsatz kommen.

Andersherum verhält es sich bei Bottom-up-Schulungen: Hier suchen Mitarbeiter selbst nach Lerninhalten und lernen nach eigenem Gutdünken.

Horizontales Lernen umfasst alle Arten des kollaborativen Lernens. Bei diesem Ansatz wird besonders großer Wert darauf gelegt, dass ein Wissensaustausch stattfindet.

Ein passendes Lernmanagement-System finden

Um ein Lernmanagement-System erfolgreich zu implementieren, muss man sich zuerst auf ein passendes Produkt festlegen. Unternehmen sollten ein System auswählen, das ihren Anforderungen in möglichst vielen Bereichen gerecht wird. Zunächst muss eine engere Auswahl an Systemen getroffen werden, bevor man die einzelnen LMS unter die Lupe nimmt. Hier kommt das sogenannte Benchmarking zum Einsatz, bei dem eine vergleichende Analyse mehrerer Produkte durchgeführt wird. Da sich die Bedürfnisse von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden, gibt es keine einheitliche Antwort darauf, welches Lernmanagement-System am besten ist. Es lohnt sich, eine Umfrage unter Ihren Mitarbeitern zu starten, um deren Wünsche bei der Wahl des LMS berücksichtigen zu können. Allgemein lässt sich sagen, dass LMS für größere Unternehmen skalierbar sein sollten. Für kleinere Betriebe spielen weder Skalierbarkeit noch Zusatzfunktionen eine bedeutende Rolle. Hier kommt es vielmehr darauf an, dass das Lernmanagement-System einfach zu handhaben ist und den Anforderungen der Lehrperson sowie der Lernenden in vollem Umfang nachkommt.

Vorteile eines LMS – ein Fazit

Ein Lernmanagement-System erlaubt es Lehrenden, problemlos Lerninhalte zu erstellen, und zwar ohne zusätzliche Computerkenntnisse. Diese Learnings können bei der Weiterbildung in Betrieben oder an Schulen und Hochschulen eingesetzt werden. Der Vorteil eines LMS im Vergleich zu Onlinekursen liegt darin, dass sich Inhalte problemlos anpassen und erweitern lassen. Mit einem passenden LMS lassen sich auf Dauer Kosten sparen, was vor allem für kleinere Unternehmen einen erheblichen Vorteil darstellt. Ein Lernmanagement-System erlaubt es Lernenden, gezielt zu lernen und sich mit Mitarbeitern auszutauschen.


Quellen:
  1. Lernmanagement-Systeme (LMS)
  2. Learning Management System (LMS) - FAQs
  3. Wie Lernmanagementsysteme Ihre Unterweisungen leichter machen

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