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E-Learning Science Review (Quartal 1/2016)

Montag, 13. Juni 2016 - Kategorie: Wissenschaft & Forschung

Quartalsweise bietet WebCampus Ihnen einen informativen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen in der E-Learning-Forschung und -Wissenschaft. Lesen Sie z.B. über die Theorie hinter E-Learning oder informieren Sie sich über Self-Regulated-Learning (SRL).

E-Learning Science Review (Quartal 1)

Externe Einflüsse beim Self-Regulated-Learning (SRL)

Es wird belegt, dass externe Einflüsse effektiveres self-regulated learning (SRL) Training versprechen: Als externe Faktoren werden Gruppenbewusstsein („group awareness“) und Peer-Betreuung („peer assistance“) gewählt. Es wird bewiesen, dass diese sozialen Variablen die Lernenden erfolgreich stimuliert und animiert sowie zu wichtiger Selbstreflektion anregt. In Anlehnung an dieses Ergebnis, wurde das System „self-regulated learning with group awareness and peer assistance (SRL-GAPA)“ entwickelt. Die Forschungsdaten ergeben, dass die Anwendung von SRL-GAPA zu erhöhter Teilnahme an Onlinekursen, verbessertem SRL-Verhalten sowie exzellenteren Noten führt.

Mehr über externe Einflüsse bei SRL lesen Sie hier: Lin, J-W., Lai, Y-C., Chang, L-C. (2016) „Fostering self-regulated learning in a blended environment using group awareness and peer assistance as external scaffolds“, Journal of Computer Assisted Learning, Vol. 32 (1), S. 77-93.

 

Self-Regulated-Learning (SRL) im Mobile Web 2.0

Es wird der Einfluss des mobilen Webs 2.0 in Form einer mobilen App auf das selbstregulierte Lernverhalten von Mitarbeitern untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass es gewisse Charaktereigenschaften gibt, die Vorteile aus dem Web 2.0 ziehen können, um somit die jeweiligen Lernergebnisse zu verbessern.

Mehr dazu lesen Sie hier: Gu, J. (2016) „Understanding self-directed learning in the context of mobile Web 2.0 – case study with workplace learners“, Interactive Learning Environments, Vol. 24 (2), S. 306-316.

 

Webcam-Überwachung beim Online-Testing

Es wird der Einfluss von Webcam-Überwachung auf den Betrug bei Online-Prüfungen untersucht. Im Vergleich schneiden die überwachte und die nicht-überwachte Gruppe leistungstechnisch nicht signifikant unterschiedlich ab. Jedoch stellt sich ein signifikanter Zeitunterschied heraus: Die nicht-überwachte Testgruppe ließ sich bedeutend mehr Zeit.

Mehr über die Webcam-Überwachung bei Online Prüfungen lesen Sie hier: Hylton, K., Levy, Y., Dringus L. (2016) „Utilizing webcam-based proctoring to deter misconduct in online exams“, Computers & Education, Vol. 92-93, S. 53-63.

 

Die Einstellung gegenüber E-Learning

Mit „POSTOL“ (Perception of Students Towards Online Learning) wurde eine Skala zur Feststellung des Empfindens der Lernenden gegenüber Online-Lernen entwickelt. Die Skala besteht aus vier Dimensionen: Eigenschaft des Dozenten, Soziale Präsenz, Lehrkonzept und Vertrauen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bhagat, K-K., Wu, L.Y., Chang, C-Y. (2016) „Development and Validation of the Perception of Students Towards Online Learning (POSTOL)“, Educational Technology & Society, Vol. 19 (1), S. 350-359.

 

Die Theorie hinter E-Learning

Es wird ein umfassender Überblick über zahlreiche E-Learning-Studien geboten. Anhand der behandelten Literatur gelingt es drei wichtige Kerngruppen des E-Learnings zu identifizieren: Teilnehmer, Technologie und E-Learning-Services. Anhand dieser Gruppen entwickeln die Autoren ein eigenes theoretisches Gerüst, welches das Verständnis und die Konzipierung von E-Learning unterstützten soll.

Mehr dazu lesen Sie hier: Aparicio, M., Bacao, F., Oliveira, T. (2016) „An e-Learning Theoretical Framework“, Educational Technology & Society, Vol. 19 (1), S. 292-307.

 

Personenzentriertes E-Learning

Unter Berücksichtigung des personenzentrierten Ansatzes sowie der Medien-Synchronitäts-Theorie wird das Empfinden von Schülern gegenüber Blended Learning untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler E-Learning-Einheiten besonders schätzen, die exakt zu den Inhalten der Präsenzveranstaltung passen. Außerdem bevorzugen Sie die Nutzung von asynchronen Medien, wie dem E-Learning Forum, gegenüber der synchronen Präsenzveranstaltung.

Mehr dazu lesen Sie hier: Haselberger, D., Motschnig, R. (2016) „Student’s perspectives on eLearning activities in person-centered, blended learning settings“, International Journal on E-Learning, Vol. 15 (1), S. 47-69.

 

Virtual Reality für Medizinstudenten

Es wird die Akzeptanz und Nützlichkeit von virtuellen Lernszenarien (“Virtual Reality (VR) learning environments”) für Medizinstudenten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von VR-Einheiten durchaus einen positiven Effekt auf die empfundene Nützlichkeit und Anwendbarkeit hat. 

Mehr dazu lesen Sie hier: Huang, H-M., Liaw, S-S., Lai, C-M. (2016) „Exploring learner acceptance oft he use of virtual reality in medical education: a case study of desktop and projection-based display systems“, Interactive Learning Environments, Vol. 24 (1)1, S. 3-19.

 

Anonym, kommunikativ und sozial

Es wird der Einfluss von Pseudonymen bei computer-mediated communications (CMC) im Arbeitsumfeld untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Pseudonymen zu zahlreicheren Austauschen untereinander, einer gestiegenen Wortfülle sowie verbesserten Gruppenarbeiten führt.

Mehr dazu lesen Sie hier: Magni, L. (2016) „Anonymously productive and socially engaged while learning at work“, Interactive Learning Environments, Vol. 24 (1), S. 68-84.


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